Die Gesundheit mit ganzheitlicher Körperpflege erhalten 1


BauchgesundheitDamit wir uns wohl fühlen und gesund bleiben, achten wir tagtäglich auf unsere Körperpflege. Wir duschen, baden und waschen uns regelmäßig die Hände, um Schmutz und Keime zu entfernen. Aber wie häufig reinigen wir unseren Körper von innen? Wäre eine „Innenreinigung“ – hin und wieder – nicht auch sinnvoll? Schließlich nehmen wir mit der Nahrung, dem Wasser und der Atemluft zunehmend auch Stoffe auf, die zu Verunreinigung führen und sich im Körperinneren ablagern können.

Wie können wir schädliche Substanzen wieder ausscheiden?

Unser Körper verfügt zwar über enorme Fähigkeiten Giftstoffe – vor allem über die Ausscheidungsorgane wie Lunge, Leber, Nieren und die Haut – wieder auszuscheiden. Jedoch nur dann, wenn wir ihn dabei unterstützen. Eine regelmäßige „innerliche“ Körperreinigung hilft, Giftstoffe und Ablagerungen zu entfernen, die sich im Zuge unseres modernen Lebensstils angesammelt haben. Ein Großteil der unerwünschten Substanzen gelangt vor allem über den Darm in unseren Körper. Schon vor über 100 Jahren hat der österreichische Darmspezialist Franz Xaver Mayr gesagt: „Der Tod sitzt im Darm!“ Er erkannte schon damals, dass die meisten Krankheiten sich bessern oder heilen ließen, wenn der Darm gesund wäre. Schließlich ist der Darm auch Hauptsitz unseres Immunsystems. Und er kann nur dann optimal arbeiten, wenn wir ihm das richtige „Futter“ geben. Welches neben Probiotika, Antioxidantien, ausreichend Wasser, auch viele Ballaststoffe enthalten sollte.

Denn mithilfe der Ballaststoffe können schädliche Substanzen – und zwar unabhängig davon, ob diese Schadstoffe aus kontaminierten Nahrungsmitteln, chemischen Zusatzstoffen oder ungesunder Ernährung stammen – wieder ausgeschieden werden. Zusätzlich binden Ballaststoffe gesättigte Nahrungsfette und verringern deren Resorption. Dadurch wird nicht nur die Aufnahme von Fetten gemindert, sondern auch die der fettlöslichen Giftstoffe.

Ballaststoffe – unnützer Ballast?

Tatsächlich glaubte man das früher! Weil diese Stoffe vom Körper größtenteils wieder ausgeschieden werden, glaubte man, sie seien überflüssig (Ballast eben) und gab ihnen deshalb diese Bezeichnung. Heute weiß man jedoch, dass eine ballaststoffreiche Ernährung die Erhaltung unserer Gesundheit maßgeblich unterstützt. Ballaststoffe sollten möglichst über unterschiedliche Nahrungsquellen aufgenommen werden. Die meisten pflanzlichen Nahrungsmittel sind gute Ballaststoffquellen. Besonders zu empfehlen sind: Vollkornbrot, Haferflocken, Linsen, Erbsen Süßkartoffeln, Flohsamen, Guarkernmehl und Braunalgen. Gute Lieferanten sind ebenfalls die meisten Gemüsearten und Früchte, insbesondere die farbenprächtigen Himbeeren und Blaubeeren, die zusätzlich noch reich an Antioxidantien sind.

Ballaststoffe – worin besteht der Unterschied?

Zur optimalen Reinigung werden zwei Ballaststoffarten – lösliche und unlösliche – benötigt. Lösliche Ballaststoffe binden während des Verdauungsvorgangs überschüssigen Zucker, Fett und Cholesterin. Dadurch wird deren Aufnahme in den Körper verlangsamt und reduziert. Lösliche Ballaststoffe sind aus diesem Grund häufig der Hauptbestandteil in vielen freiverkäuflichen Präparaten zur Förderung der Darmgesundheit. Um wirklich gesund zu bleiben, benötigen wir auch die unlöslichen Ballaststoffe. Deren wichtigsten Aufgaben sind die Aufrechterhaltung des pH-Wertes im Darm und die schnelle Ausscheidung giftiger Abfallprodukte über den Enddarm. Sie sorgen für eine gute Darmtätigkeit und bewahren vor Verstopfung. Unlösliche Ballaststoffe sind in zahlreichen Gemüse- und Obstsorten enthalten.

Den Körper „natürlich“ reinigen.

Ein weiteres wichtiges „Reinigungsmittel“ sind die sogenannten Probiotika. Im Darm befindet sich ein komplettes Ökosystem aus Mikroorganismen, die dem Körper bei der Verdauung der Nahrung helfen und für ein gut funktionierendes Immunsystem sorgen. Ein Großteil dieser „Winzlinge“ besteht aus verschiedenen Bakterien, es gibt aber auch Pilze und Einzeller. Die Gesamtheit dieser Organismen bezeichnet man als Darmflora, deren Ausgewogenheit für die Erhaltung unserer Gesundheit von enormer Bedeutung ist. Dieses Gleichgewicht können wir unterstützen, indem wir möglichst viele dieser winzigen lebenden Organismen mit der Nahrung aufnehmen. Denn sie halten die schädlichen Bakterien und Hefepilze in Schach und fördern eine gute Verdauung. Viele Milchprodukte – vor allem Joghurt – enthalten lebende Kulturen oder spezielle Bakterien, die für die Darmflora nützlich sind.

Gönnen Sie Ihrem Darm eine „Auszeit“!

Damit es trotz gesunder Ernährung nicht zu Gesundheitsstörungen und Mangelzuständen kommt, ist es ratsam, ein bis zweimal im Jahr dem Darm eine „Auszeit“ zu geben. Widmen Sie sich für ein bis zwei Wochen ganz der „inneren Reinigung“. Dazu eignen sich Saft- oder Gemüsebrühefasten, Einläufe, Bürstenmassagen und Schlammpackungen. Eine weitere sanfte und sehr erfolgreiche Methode ist ein spezielles Darmreinigungsprogramm, das neben der gründlichen Darmreinigung auch den Aufbau einer gesunden Darmflora ermöglicht. Somit genießen Sie gleich zwei Vorteile dieser Kur. Und seien Sie nicht überrascht, wenn Sie sich anschließend viel wohler und leistungsfähiger fühlen.

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Ein Gedanke zu “Die Gesundheit mit ganzheitlicher Körperpflege erhalten

  • Marthe

    Ich kenne zum Beispiel auch viele Leute, die zwar bei Kosmetik- und Körperpflegeprodukten sehr auf die Inhaltsstoffe achten, dass auch ja keine Chemie drin ist, aber dann Fast Food Zeug in sich reinstopfen. Das ist genauso widersprüchlich.